Lösungsmanagement für Ihre Mandanten im Kündigungsschutz-
prozess.

Unsere Lösung aus Software und Service ermöglicht Ihrer Kanzlei eine erstklassige anwaltliche Beratung für Mandanten bei Trennungsfällen.

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Ihre Vorteile

Kündigung+ bietet eine innovative Lösung für Anwälte im Arbeitsrecht, die Ihren Mandanten bestmöglichen Service anbieten möchten – digital, zuverlässig und sicher.

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Technisierung durch Legal Tech

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Marketing durch White-label

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Sicherheit durch Privacy by design

Kündigung+ Software Lösung

Eine Plattform für Ihre Kanzlei um alle Prozesse einfach und sicher für Ihre Mandanten durchführen zu können.

  • Case Management – Erstellung neuer Fälle für Mandanten, inklusive Dokumentenvorlagen

  • Sicherheit – Keine personenbezogenen Daten werden benutzt oder gespeichert (“Privacy by Design”)

  • Marketing – White-label Lösung mit Ihrem Logo und Firmenfarben für Ihren persönlichen Kanzleiauftritt

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Kündigung+ Job Matching Service

Eine Dienstleitung um ohne Mehraufwand den besten Service für Ihre Mandanten im Kündigungsschutzprozess anbieten zu können.

  • Druckmittel – Stärkung der Verhandlungsposition.

  • Absicherung – Im Fall der Fälle zur Kappung des Risikos.

  • Outplacement – Aufzeigen von Alternativen für hartnäckige Arbeitnehmer.

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Häufig gestellte Fragen

Nach dem Ausspruch einer Kündigung besteht regelmäßig das Risiko, dass der Arbeitnehmer dagegen Kündigungsschutzklage erhebt und das Arbeitsgericht die Kündigung für unwirksam erklärt. Zwischen dem beabsichtigten Beendigungsdatum und der Entscheidung des Arbeitsgerichts über die Wirksamkeit der Kündigung können Monate, mitunter sogar Jahre liegen. Das finanzielle Risiko für den Arbeitgeber ist hier enorm. Der Arbeitgeber wird den Arbeitnehmer ab dem beabsichtigten Beendigungsdatum in der Regel nicht mehr beschäftigen wollen. Erklärt das Arbeitsgericht die Kündigung jedoch später für unwirksam, bestand das Arbeitsverhältnis die gesamte Zeit über fort. Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer dann für den gesamten Zeitraum die vereinbarte Vergütung zahlen, und zwar ohne, dass dieser jedwede Arbeitsleistung erbracht hat. Der Arbeitgeber befindet sich im sog. Annahmeverzug (§ 615 S. 1 BGB).
Ihr durchschnittliches Annahmeverzugsrisiko können Sie einfach mit Hilfe unseres Kostenrechners berechnen.
Dem liegt eine einfache Formel zugrunde:

Zeitraum zwischen dem Ende der Kündigungsfrist und der Entscheidung des Arbeitsgerichts
x
Durchschnittliches Bruttomonatsgehalt des Arbeitnehmers


Laut den Angaben des statistischen Bundesamts betrug die durchschnittliche Verfahrensdauer bei den deutschen Arbeitsgerichten im Jahr 2018 drei bis vier Monate. Nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie dürften die Verfahrensdauern seitdem deutlich gestiegen sein.
Beispiel:
Ein Arbeitnehmer verdient monatlich durchschnittlich inklusive Boni und geldwerter Vorteile 5.000 EUR. Am 31. Januar 2021 erhält er eine Kündigung zum 28. Februar 2021. Hiergegen erhebt er am 15. Februar Kündigungsschutzklage.
Basierend auf diesen Daten und einer zu erwartenden Verfahrensdauer von vier Monaten, errechnet sich das Annahmeverzugsrisiko wie folgt:
3,5 Monate (Zeitraum zwischen dem Beendigungsdatum am 28. Februar und der voraussichtlichen Entscheidung des Arbeitsgerichts am 15. Juni) x 5.000 EUR = 17.500 EUR.
Entscheiden Sie sich dafür, uns zu beauftragen, suchen wir auf den gängigen Online-Jobportalen nach passenden Arbeitsangeboten für Ihren Arbeitnehmer. Um möglichst passgenaue Ergebnisse produzieren zu können, benötigen wir von Ihnen verschiedene Angaben. Wichtig sind hier insbesondere Angaben zu seinem derzeitigen Arbeitsort, seiner aktuellen Position in Ihrem Unternehmen, seiner konkreten Tätigkeit, seinem aktuellen Gehalt und den vereinbarten Arbeitszeiten.
Aus den gefundenen Arbeitsangeboten erstellen wir für Sie ein Portfolio, welches Sie ihrem Arbeitnehmer zur Verfügung stellen können. Wichtig ist dabei, dass der Zugang des Portfolios beim Arbeitnehmer möglichst nachweisbar erfolgt.
Der gekündigte und freigestellte Arbeitnehmer ist aufgefordert, sich aktiv um eine neue Stelle zu bemühen – das umfasst auch die von uns bereit gestellten Jobangebote. Tut er/sie das nicht, kann er das Recht auf Annahmeverzugslohn ab diesem Zeitpunkt verlieren. Das wirkt sich auch negativ auf seine/ihre Verhandlungsposition aus.
Je nach Leistungspaket aktualisieren wir das Portfolio in regelmäßigen Abständen.
Um das Annahmeverzugsrisiko für den Arbeitgeber zu reduzieren, verpflichtet das Gesetz den Arbeitnehmer dazu, seine Arbeitskraft auch in der „freien“ Zeit möglichst effektiv zu verwerten (§ 615 S. 2 BGB). Der Arbeitnehmer muss sich deshalb dasjenige anrechnen lassen, was er in der „freien“ Zeit verdient und/oder böswillig zu verdienen unterlassen hat. Er ist insbesondere dazu verpflichtet, sich nach neuen Arbeitsmöglichkeiten umzusehen und sich im Zweifel auch zu bewerben.
Allerdings ist es für den Arbeitgeber im Kündigungsschutzprozess regelmäßig nur schwer nachzuvollziehen, ob der Arbeitnehmer tatsächlich alles Erforderliche versucht hat, um seine Arbeitskraft einer anderweitigen Verwertung zuzuführen. Denn regelmäßig weiß der Arbeitgeber nicht, wie der Arbeitnehmer seine „freie“ Zeit nutzt bzw. genutzt hat. Nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts genügt es an dieser Stelle aber bereits, lediglich Indizien dafür vorzutragen, dass der Arbeitnehmer untätig geblieben ist. Hierfür reicht regelmäßig schon die bloße Behauptung aus, dass der Arbeitnehmer keinerlei Anstrengungen unternommen hat.
Mit Hilfe unserer Plattform können Sie diese Behauptung mit Tatsachenmaterial untermauern und auf diese Weise den Druck auf den Arbeitnehmer zu erhöhen, sich möglichst schnell eine neue Beschäftigung zu suchen.
Wir suchen für Sie nach möglichst passgenauen Arbeitsangeboten für Ihren Arbeitnehmer und stellen diese in einem Portfolio zusammen. Dieses Portfolio leiten Sie Ihrem Arbeitnehmer zu. Damit wird es zur Sache des Arbeitnehmers, sich dazu zu erklären, weshalb er seine Arbeitskraft nicht verwertet hat. Kann er dies nicht, verliert er seinen Anspruch auf Annahmeverzugslohn (Näheres dazu unter “Wie ist der Ablauf im Künidigungsschutzprozess?”
Im Kündigungsschutzprozess haben Sie mit dem Portfolio Tatsachen in der Hand, die den Arbeitnehmer bei den Verhandlungen über eine mögliche einvernehmliche Beendigung des Arbeitsverhältnisses unter Druck zu setzen. Denn nun kann der Arbeitnehmer seine Abfindungsforderung nicht mehr ohne Weiteres auf das bestehende Annahmeverzugsrisiko stützen. Zuvor müsste er erklären, weshalb er sich auf die Arbeitsangebote, die ihm von Ihnen zugeleitet wurden, nicht beworben hat.
Scheitern die Vergleichsverhandlungen und macht der Arbeitnehmer nun Annahmeverzugslohnansprüche geltend, kann vom Arbeitnehmer in einem zweiten Schritt Auskunft über ggf. erzielte Zwischenverdienste und ggf. von der Arbeitsagentur erhaltene Arbeitsangebote verlangt werden.
Außerdem kann das dem Arbeitnehmer zugeleitete Portfolio in den Prozess eingebracht werden.
Nun ist es Sache des Arbeitnehmers, sich dazu zu erklären, ob er Zwischenverdienste erzielt hat und/oder weshalb er die ihm von Ihnen in Form des Portfolios und/oder von der Arbeitsagentur unterbreiteten Arbeitsangebote nicht wahrgenommen hat.
Hat er Zwischenverdienste erzielt, reduziert sich sein Annahmeverzugslohnanspruch entsprechend.
Selbiges gilt, wenn er nicht schlüssig erklären kann, weshalb er sich nicht auf die ihm unterbreiteten Arbeitsangebote beworben hat.
Ja, sofern die Freistellung einseitig ausgesprochen wurde.
Bei einseitiger Freistellung befindet sich der Arbeitgeber im Annahmeverzug. Der Arbeitnehmer ist in dieser Konstellation bereits vor Ablauf der Kündigungsfrist arbeitslos im sozialrechtlichen Sinne. Somit trifft ihn die Pflicht, sich aktiv um eine anderweitige Beschäftigung zu bemühen.
Datenschutz ist uns wichtig. Wir verarbeiten keine personenbezogenen Daten.
Ihre Daten bleiben im Mandatsverhältnis. Sie erhalten von Ihrem Rechtsanwalt einen Link, über den Sie Informationen anonymisiert an uns übermitteln können.
Gleiches gilt für Daten Ihres Arbeitnehmers. Wir benötigen für die Ermittlung von individualisierten Jobangeboten lediglich Informationen zu seinem Profil, nicht jedoch zu seiner Person.

Preise

Jährliche Flat-fee, keine weitere Kosten für Ihre Kanzlei

500.00€/Jahr

– Bereitstellung der Plattform mit Kanzlei Logo und Firmenfarben
– Regelmäßige technische & rechtliche Updates
– Technischer Support bei Fragen & Problemen

Was unsere Nutzer sagen:

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Spannendes Tool, um den Vergleichsdruck auf die Gegenseite zu erhöhen.

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Verena Braeckeler-Kogel, MAES (Basel)
Partnerin Pusch Wahlig Workplace Law
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Durch Kündigung+ konnte der Mitarbeiter innerhalb kürzester Zeit einen neuen Job finden – entsprechend gesprächsbereit konnten wir dann einen fairen Vergleich schließen. Das zeigt, dass das Tool nicht nur für den Arbeitgeber, sondern auch für den Arbeitnehmer vorteilhaft sein kann

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Thomas Wahlig
Partner Pusch Wahlig Workplace Law

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